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Wir erinnern an die Tragödie von Dresden

Foto: Bundesarchiv, Bild 183-Z0309-310 / G. Beyer Foto: Bundesarchiv, Bild 183-Z0309-310 / G. Beyer

Vor 72 Jahren kam es zum schwersten Luftangriff im Zweiten Weltkrieg. Der Luftangriff auf Dresden ist einer der letzten Episode des Krieges. Am 13. und 14.Februar 1945 starteten die Luftkräfte des Vereinigten Königreichs und der Vereinigten Staaten zwei große Angriffswellen und eine Serie von vereinzelten Angriffen, in denen ein paar tausend Tonnen von Sprengladungen auf die Stadt abgeworfen wurden.

Seit Jahren wird über den Sinn dieser Entscheidung heftig diskutiert. Im Februar 1945 war der Krieg eigentlich entschieden und die Rolle von Dresden als strategischer Widerstandspunkt und Rüstungsindustriezentrum war gering.

Wie auch immer man die Kontroversen um den Angriffsbefehl entscheidet, bleibt das menschliche Ausmaß dieser Tragödie unbestritten. Aus dem Blickpunkt der Deutschen in Polen ist wichtig, dass Dresden in diesen Tagen Aufenthaltsort tausender Flüchtlinge aus den Ostgebieten Deutschlands war, die damals durch die Rotarmisten besetzt wurden. Unter ihnen kamen die meisten aus Schlesien.

Die geschätzte Anzahl der Angriffsopfer nahm im Laufe der Jahre verschiedene Werte an, die sogar hunderttausende erreichten. Aktuell, gemäß der Ergebnisse der Forschungen einer historischen Kommission, die 2004 vom Oberbürgermeister Dresdens Ingolf Roβberg berufen wurde, wird die Zahl der Todesopfer des Angriffs vom 13. und 14. Februar 1945 auf dem Niveau zwischen 22 700 und 25 000 angegeben.

Letzte Änderung am Mittwoch, 15 Februar 2017 15:02
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