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MODERATORENSCHULUNG

Die Sozial-Kulturelle Gesellschaft der Deutschen im Oppelner Schlesien organisiert eine “Moderatorenschulung für die Jugend der Deutschen Minderheit”.

Das Ziel dieser Schulung ist die Vorbereitung qualifizierter, junger, energischer, aber insbesondere deutschsprachiger Moderatoren unter jungen Mittgliedern der Deutschen Minderheit. Sie sollen zukünftig nicht nur die Deutsche Minderheit vertreten, aber auch gleichzeitig bei der professionellen Gestaltung und Mitveranstaltung Projekte und Ereignisse beschäftigen.

Die Schulung ist an junge Menschen im Alter von 16-35 Jahren gerichtet, die an verschiedenen Projekten der Deutschen Minderheit teilnehmen und die sich weiterhin mit der kulturellen Tätigkeit wie auch der Deutschen Sprache betätigen wollen.

Die Schulung wird im Zeitraum vom 6.09. – 8.09.2019 im Hotel “Zamkowy Mlyn” in Krappitz stattfinden.

Die Leitung während der Übungen wird eine qualifizierte, zweisprachige Moderatorin der Deutschen Minderheit übernehmen – Aneta Lissy-Kluczny.

ACHTUNG! Die Anzahl der Teilnehmer ist begrenzt!

Kosten: Jeder Teilnehmer ist verpflichtet eine Gebür von 70,00 zł zu zahlen.

Schulungsprogramm: Anlage nr 1.

Anmeldeformular: Anlage nr 2

Anmeldefrist: Wir bitten die Anmeldeformulare bis zum 16.08.2019 an das SKGD Büro in Oppeln zu übersenden. 

Zusätzliche Informationen:

Das Projekt wird durch die finanzielle Unterstützung des Polnischen Ministeriums des Innern und der Verwaltung, des Bunesministerium des Innern, für Bau und Heimat mittels des VDG , sowie des Sächsischen Staatsministeriums des Innern gefördert.

Bei jeglichen Fragen bitten wir um Kontakt mit der Zuständigen Person.

Zuzanna Herud

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Tel. 77 40 21 077

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Begegnungen

Letztes Wochenende, wie in den Jahren zuvor, kamen zur Pilgerfahrt in das Sanktuarium Mariä Heimsuchung nach Wartha viele Schlesier, die ihren deutschen Wurzeln treu sind. Die Predigt hielt der bekannte deutsche Patrologe und Kirchenhistoriker Prof. Hubertus Drobner aus Paderborn. In Bezug auf die "Heimsuchung" konzentrierte er sich auf ihre heutige Definition und bezeichnete sie als "Kommunikation", die durch die damalige Begegnung zwischen Maria und Elisabeth stattgefunden hat.

In Zeiten, in denen wir einen Überfluss an Kommunikation erleben, die auf einem schnellen und allgemeinen Zugang zum Internet basiert, erweckt diese den Anschein, man könne die persönliche Begegnung damit ersetzen. Das hat auch noch einen anderen Aspekt. Drobner wies auf den Inhalt der Kommunikation hin, also darauf, dass sie inhaltsleer sein kann. Inhalt der biblischen Heimsuchung war die Überbringung der frohen Botschaft an Elisabeth. Es war also Kommunikation, eine Begegnung mit einem wichtigen Ziel, das Freude, Kraft und Verbindung zwischen Menschen geben sollte. Vor diesem Hintergrund sieht die heutige Kommunikation, die mehrheitlich aus einem entmenschlichten Andrang an Informationen und Impulsen oder sogar medialen Manipulationen und keiner wirklichen Begegnung besteht, abgemagert und wie ein krasser Kontrast aus.

Doch eine Pilgerfahrt ist zweifellos eine Begegnung mit Menschen und zwar solchen, die zumindest zwei wichtige Aspekte verbindet: der Glaube und die Bindung an unser schlesisches Deutschtum. Wir kamen aus verschiedenen Teilen Schlesiens und wie schön war es zu sehen, als uns nach der Heiligen Messe das Blasorchester aus Zülz mit einem Konzert die Zeit versüßte und wie die Menschen aus Glatz und Ratibor, aus Breslau und der Nähe von Oppeln miteinander ins Gespräch gekommen sind.

Diese Atmosphäre der Begegnung dauerte dann bis in den Montag hinein, als in Liegnitz Vertreter aller niederschlesischen Organisationen der deutschen Minderheit zusammengekommen sind und über eine bessere, tiefere Kooperation gesprochen haben. Das Treffen fand auf Initiative des VdG statt. Die Idee dahinter war es, bessere Synergieeffekte zu erreichen, basierend auf dem Potenzial der einzelnen Verbände sowie den Koordinierungsmöglichkeiten des Büros in Breslau. Es erfreute eben die Atmosphäre des Treffens, die das Gefühl einer Gemeinschaft der Ziele für Gruppen von Glatz bis Grünberg gab.

Für mich persönlich war es eine Gelegenheit zu einer zweitägigen Entdeckungsreise durch Schlesien über Kamenz, Wartha, Silberberg, Fürstenstein und Liegnitz. Man könnte im übertragenen Sinn sagen, dass die persönliche Begegnung mit der Geschichte und der greifbaren Gegenwart dieser Orte meine Kommunikation mit Schlesien gewesen ist. Heimat kann zu uns sprechen, und wenn wir uns für sie öffnen, kann sie unsere Identitäten, die deutsche und die schlesische zugleich, stärken.

  • Publiziert in Blogs

Besuch im Schul- und Kindergartenkomplex in Lonschnik

Am 25. April besuchte die Jugendbeauftragte Beata Sordon, die Jugendlichen aus der 7. und 8. Klasse der Grundschule in Lonschnik, um sie mit dem Projektangebot der Minderheitenorganisationen in der Woiwodschaft Oppeln vertraut zu machen. Anhand von einer multimedialen Präsentation, Fotos und Videos,
hatten die Schüler die Möglichkeit zu sehen, wie Aktivitäten in der DMi für Jugendliche aussehen.

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DIE SKGD UNTERSTÜTZT BEI DEN WAHLEN ZUM EUROPÄISCHEN PARLAMENT ANDRZEJ BUŁA

Bei den bevorstehenden Wahlen zum Europäischen Parlament hat die deutsche Minderjährige beschlossen, ihren eigenen Kandidaten zu der Wahl nicht zu stellen. Der Vorstand der Sozial-Kulturellen Gesellschaft der Deutschen im Oppelner-Schlesien (SKGD) erklärte jedoch seine Unterstützung für die Kandidatur von Andrzej Buła, dem derzeitigen Marschall der Woiwodschaft Oppeln.

Der Vorsitzende des SKGD Rafał Bartek sagte: “Andrzej Buła wandte sich an die Gesellschaft mit der Bitte, seinen Start bei den bevorstehenden Europawahlen zu unterstützen. In Anbetracht der Zusammenarbeit auf kommunaler Ebene in den letzten Jahren haben wir beschlossen, seine Kandidatur zu unterstützen. Gleichzeitig möchten wir betonen, dass wir Herrn Bulgarien als Kandidaten für unsere Region unterstützen. ”

Andrzej Buła erklärte, wenn er das Mandat des MdEP erhalten könne, werde er die Aktivitäten von Minderheiten aktiv unterstützen, unter anderem durch die Minority SafePack Initiative oder durch Lobbying für Initiativen und Maßnahmen von Minderheitenvertretern.

Gleichzeitig appelliert der Vorstand der SKGD an die Mitglieder der Gesellschaft sowie an die Einwohner der Woiwodschaft Oppeln, eine bedeutende Teilnahme an den diesjährigen Wahlen zum Europäischen Parlament vorzunehmen. Roman Kolek betonte: “Es ist äußerst wichtig, einen Vertreter unserer Region im Europäischen Parlament zu haben, der unsere Region auf europäischer Ebene vertreten wird.”

Die EU-Parlamentswahlen finden am 26. Mai statt.

Quelle: SKGD im Oppelner Schlesien

  • Publiziert in Politik

Das Treffen mit der Gruppe des BdV Landesverbandes Niedersachsen

Am 15. April 2019 um 9.30 Uhr besuchte das Oppelner Marschallamt eine Gruppe des BdV Landesverbandes Niedersachsen. Die Landesvorsitzende des BdV in Niedersachsen - Frau Editha Westmann sprach mit den Vertretern des Oppelner Regionalparlaments sowohl über die vergangenen Kommunalwahlen im Jahr 2018 als auch über die Tätigkeit des Oppelner Sejmiks in Hinblick auf die deutsche Minderheit. Bei diesem Treffen nahmen folgende Personen teil: 
• Herr Rafał Bartek - Vorsitzender der Sozial-Kulturellen Gesellschaft der Deutschen in Oppelner Schlesien und zugleich Vorsitzender des Sejmik der Woiwodschaft Oppeln
• Herr Roman Kolek- Vizemarschall der Woiwodschaft Oppeln
• Frau Zuzanna Donath-Kasiura - Mitglied des Sejmik der Woiwodschaft Oppeln
• Frau Birgit Fisel-Rösle -Konsulin der BRD in Oppeln
• Herr Henryk Lawka- Vorsitzender des Oppelner Landrats
• Herr Krzysztof Wysdak- stellv. Vorsitzender des Oppelner Landrats

Im Anschluss darauf traf sich die Gruppe in der VdG-Geschäftsstelle mit den Vertretern der deutschen Minderheit in der Woiwodschaft Oppeln. Bei diesem Zusammenkommen haben sich die Gespräche auf die Tätigkeit der deutschen Minderheit bezogen. Das Gespräch eröffnete die Geschäftsführerin des Verbandes Frau Maria Neumann, die über die Strukturen der Dachorganisation der deutschen Minderheit in Polen (VdG) berichtete und sprach über das bevorstehende Frühlingskonzert, dass am 11. Mai auf dem Sankt Annaberg stattfinden wird. Während des Treffens wurde die Medienarbeit, laufende Projekte und die Zusammenarbeit der deutschen Minderheiten thematisiert. Die Teilnehmer waren: 
• Frau Maria Neumann- Geschäftsführerin und Vorstandmitglied des Verbandes
• Herr Lucjan Dzumla- Direktor des Hauses für deutsch-polnische Zusammenarbeit in Oppeln
• Herr Waldemar Gielzok- Vorsitzender der Deutschen Bildungsgesellschaft in Oppeln
• Frau Ewa Stolz- Koordinator der Medienabteilung des Verbandes
• Herr Bernard Dembczak- Vorsitzender des Schlesischen Bauerverbandes
• Herr Rudolf Urban- Chefredakteur der Wochenzeitung „ Wochenblatt.pl“

  • Publiziert in VdG

Radiosendungen der deutschen Minderheit

Die Radiosendungen der deutschen Minderheit sind schon zu einem traditionellen Element der Rundfunkprogramme des polnischen Radios geworden. Dank der Mittel des Ministeriums für Administration und Digitalisierung und des Institutes für Auslandsbeziehungen werden Sendungen durch Redaktionen der deutschen Minderheit oder beauftragte, polnische Journalisten produziert.

Quelle / Źródło: Pinterest

Diese Sendungen erfreuen sich großer Beliebtheit sowohl bei den Empfängern aus den Reihen der Minderheit, als auch aus der Mehrheit. Zu erwähnen sind unter anderem: 

  • "Schlesien Aktuell das Magazin" – die Zeit der Minderheit: jeden Sonntag zwischen 20:03 und 21:00 Uhr (Radio Opole: Sendung online sowie 101,2 / 103,2 FM);
  • "Schlesien Aktuell Kompakt" – Nachrichten in deutscher Sprache: von Montag bis Freitag um 21:03 Uhr, am Samstag um 18:03 Uhr sowie am Sonntag um 20:03 Uhr (Radio Opole101,2 - 103,2 FM);
  • "Mittendrin" – Musik und Themen der deutschen Minderheit; die Radioredaktion ist beim Deutschen Freundschaftskreis im Bezirk Schlesien (DFK) tätig: ganztägig (Internetradio);
  • "Versöhnung und Zukunft"  Sendung zur Geschichte und Kultur Oberschlesiens: jeder erste und dritte Montag des Monates um 22:05 Uhr (Radio Katowice);
  • "Nasz Śląsk" – Sendung in schlesischer Mundart: am Samstag um 15:10 Uhr (Radio Doxa FM: 105,7 / 87,8 / 107,9 FM);
  • "Abgekanzelt" – Sendung über Gott und Welt: am Samstag um 16:15 Uhr (Radio Doxa FM: 105,7 / 87,8 / 107,9 FM);
  • "Musikschachtel"  Wunschkonzert: am Sonntag um 19:05 Uhr (Radio Doxa FM: 105,7 / 87,8 / 107,9 FM);
  • "Deutsche Stimme" – Wunschkonzert und Nachrichten in deutscher Sprache: am Sonntag um 11:10 Uhr (Radio Vanessa: 100,3 FM in Ratibor / 95,8 FM in Krappitz);
  • "Sami Swoi - Miteinander"  Sendung über die deutsche Minderheit: am Montag um 22:00 Uhr (Radio Wrocław: 102,3 FM);
  • "Hallo Radio Hultschin" – Sendung über die deutsche Minderheit in Tschechisch Schlesien: täglich (Internetradio);
  • "Osteuropa-Magazin" – Informationen aus Mittel- und Osteuropa: sonntags um 08:05 Uhr (Internetradio);
  • Publiziert in Medien
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