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Programm für das zweite JugendFestivalMłodych in Oppeln

Am 5. Oktober 2019 um 12.00 Uhr beginnt im Centrum Wystawienniczo-Kongresowe in Oppeln eine Veranstaltung, die sich an alle jungen Menschen der deutschen Minderheit richtet, aber auch an diejenigen, die sich für die deutsche Kultur und Sprache interessieren. Ein Tag voller Eindrücke, positiver Emotionen, Aktivitäten, Workshops und Diskussionen. Star des Abends wird die Musikgruppe „Treptow" aus Berlin sein. Wir laden herzlich ein!

 

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05.10.2019 Centrum Wystawienniczo-Kongresowe in Oppeln                                                      

PROGRAMM:

12.00 Offizielle Eröffnung

  • Workshops mit dem Schauspieler Klaudiusz Kaufmann
  • Öko- Workshops „Das zweite Leben unseres Mülls“
  • Sprachanimation- Workshop
  • Bodypainting - Workshop
  • Workshop „Wie wird man zum Leader“
  • Diskussion über die Zukunft der Jugend in den Strukturen der deutschen Minderheit
  • Karaoke
  • Workshop mit „Mantikora”
  • Roboterworkshops

19.00 Konzert der Gruppe „Treptow” https://treptow-musik.com/

21.00 Afterparty mit DJ Tomek Cuber

 

BEGLEITENDE  VERANSTALTUNGEN/ EVENTS:

  • Foodtrucks – Pasibus, Manifest
  • Papierherstellung, Schreiben mit einem Gänsestift
  • Schmuckherstellung
  • Miro Deutsche Fussballschul
  • Wettbewerbe, Rätsel
  • Kinderzone (Wettbewerbe, Kunstworkshops, Kleinkinderecke)
  • Lehrerbereich (Info-Stand, Zweisprachigkeit, Rechtsausbildung, Sprachanimationsworkshops)
  • Carwing-Workshop
  • Workshops mit der Österreichischen Bibliothek
  • Workshops mit der Staatlichen Fachhochschule in Neisse
  • Erste Hilfe Schulungen                   
  • Kletterwand für Kinder
  • Ausstellungsstände der Organisationen
  • Lotterie

Die Anmeldung zu den einzelnen Workshops erfolgt am Tag des Festivals an dem Infostand.

Finanzierung:

BMI23

 

 

 

 

  

  • Publiziert in Jugend

24. Wallfahrt der drei Nationen

Am Samstag, den 21. September 2019 fand die 24. Wallfahrt der Nationen zu Maria Hilf in Zuckmantel statt, die besonders mit der Seligsprechung von Pater Richard Henkes verbunden war, der als Märtyrer in einem Konzentrationslager in Dachau sein Leben gab, um sich um Typhuskranke zu kümmern. Pater Henkes opferte sein Leben für die Anderen. Er überwand die nationalen Barrieren und die Vorurteile. (Mehr Informationen von Pater Henke finden Sie unter: http://vdg.pl/pl/portal/aktualnosci/blog/item/5035-porozumienie-miedzy-narodami-z-richardem-henkesemAn der Wallfahrt nahmen ca. 1000 Pilger aus Polen, Deutschland und Tschechien, teil. Priester Bischof Frantiśek V. Lubowicz, Ordinarius der Diözese Ostrava-Opava leitete die diesjährige Wallfahrt. Des Weiteren wurde die feierliche Eucharistie von Priester Bischof Rudolf Pierskała von der Diözese Oppeln durchgeführt.
 
Nach der feierlichen Eucharistie hatte ich ein kurzes Gespräch mit Herrn Andrzej Mały, dem ehemaligen Vorsitzenden des DFK Oppeln-Gruden, der schon aus Gruden 17 Reisen für die Pilgerfahrt der drei Nationen nach Zuckmantel organisierte. Während des Gespräches erfuhr ich, warum diese Pilgerfahrt in drei Sprachen durchgeführt wird. "Vor dem 2. Weltkrieg gab es hier praktisch keine Tschechen. Obwohl es die Tschechoslowakei war, gab es hier praktisch keine Tschechen. Hier lebten die Sudetendeutschen. Vor dem Krieg in Zlaté Hory, während der Volkszählung, war es die Tschechoslowakei.

Die Tschechoslowakei existiert seit 1918, so wie Polen seine Unabhängigkeit wiedererlangt hatte und sie zur Tschechoslowakei gehörte, aber in Zuckmantel gab es etwa fünftausend Einwohner in der Volkszählung, einige von ihnen Tschechen, der Rest waren Deutsche, es gab einige Juden, aber man konnte sie auch an den Fingern einer Hand abzählen. Diese Tschechen waren fünfundsiebzig Menschen. Dabei handelte es sich hauptsächlich um Angestellte, Postbeamte, Polizisten und Eisenbahner. Es waren solche Leute. So etwas gab es in Tschechien von Geburt an nicht. Jetzt sind sie vielleicht wenige von denen, die vor dem Krieg allein geblieben sind. Hier hat man früher nur Deutsch gesprochen. Hans Niekrawietz widmete dieser Wallfahrt in seinem Roman „Wind aus der Oder" ein Kapitel. Hier wurden Pilgerfahrten aus Oppeln gemacht, Menschen gingen zu Fuß und Pilgerfahrten wurden hier durchgeführt. Es war auch ein Heiligtum von großer Bedeutung für Schlesien, Oberschlesien, dieses deutsche Oberschlesien. Hier, nach dem St. Annberg, befand sich das zweitwichtigste Heiligtum.”

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Warum einen Deutschen wählen?

Parteien und andere Gruppierungen stehen in den Wahlkampfschranken. Wie seit Jahren, geht es dabei selten um Inhalte, eher um populistische Slogans und die Suche nach Haken für die Gegner. Vor diesem Hintergrund gewöhnte Oberschlesien seine Wähler daran, dass von hieraus Menschen in den Sejm gewählt werden können, die regionale Anliegen mit sich tragen. Es tauchen dabei auch "Fallschirmspringer" aus Warschau auf, die regionale Themen als Taktik nutzen.

Einer der wichtigsten "Fallschirmspringer" in Oberschlesien ist der Premierminister selbst. Seit Wochen besucht er schlesische Ortschaften wie Ruda, Tichau, Boischow und Kattowitz. In Schulen, Seniorenheimen, bei Familienpicknicks präsentiert er die Erfolge der PiS-Regierung, unterstreicht dabei zweideutig das Polentum Schlesiens und führt Schläge gegen Konkurrenten aus. Manchmal wissen nicht einmal die Bürgermeister der Städte von den Besuchen in den von ihnen unterhaltenen Gebäuden.

Neben solchen medial wirksam begleiteten Besuchen, die angeblich nichts mit dem Wahlkampf zu tun haben, werden Unterstützungsunterschriften für Kandidaten gesammelt, die wirkliche Vertreter der regionalen Option sind. In Gleiwitz ist es Leszek Jodliński, der ehemalige Direktor des Schlesischen Museums in Kattowitz, der seiner Zeit des Amtes enthoben wurde wegen einer zu großen Offenheit für den deutschen Teil der Geschichte Schlesiens. Heute hat er sich entschieden, die deutsche Minderheit offiziell zu repräsentieren. Auch in der Oppelner Woiwodschaft präsentierte die Minderheit mit ihrem Abgeordneten Ryszard Galla gestern ihre Kandidatenliste und den Slogan "Oppeln ist von Bedeutung".

Ich verstehe ihn breiter: Schlesien ist von Bedeutung. Es ist wahr, dass regionale Gruppierungen und ihre Slogans manchmal eine enge und geschlossene Identität repräsentieren. Die deutschen Minderheiten, sowohl bei uns als auch woanders, sind dagegen regionale Gruppierungen mit einer auf Andere offenen Identität. Eine starke deutsche Identität gibt die Möglichkeit, sich zu öffnen und hat keine Angst vor Andersartigkeit. Deshalb ist es wichtig, dass die Wähler solche regionalen Vertreter ins Parlament wählen und nicht daran glauben, dass sich alles von alleine ergibt. Denn 30 Jahre nach dem Fall des Kommunismus und 15 Jahre nach dem Beitritt zur EU lernen die Kinder in Schlesien immer noch nicht dessen Geschichte, weil zentral erstellte Lehrpläne dies als unwichtig erachten. Denn obwohl in unserer Region die größte Gruppe der deutschen Minderheit in Polen lebt und das Land die Europäische Charta der Regional- und Minderheitensprachen ratifiziert hatte, gibt es keine wirkliche Unterstützung für die Zweisprachigkeit und schon bestehende Lösungen werden verschlechtert. Derartige Punkte könnte man mehr aufzählen.

Das polnische Wahlsystem gibt nationalen Minderheiten keine Garantie auf eine Vertretung im Parlament und deshalb haben Ukrainer, Weißrussen keinen Abgeordneten. Es blieb nur noch der Vertreter der Deutschen Minderheit. Man kann aber die kulturelle Vielfalt nicht sichern ohne Menschen, für die diese keine Theorie ist, sondern zu ihrem Leben gehört.

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"Vor der Vergessenheit bewahren"

Das Projekt ist leider zu Ende gegangen. Am 23.08.2019 - ein historischer Abend, fasste das gesamte Projekt mit 18. Teilnehmer aus vier Woiwodschaften zusammen.

Dieses Treffen, an dem Mitglieder der deutschen Minderheit aus Stolp, Köslin und Schiefelbein teilnahmen, war eine Zusammenfassung des gesamten Aufenthalts in Rowe, Gem. Stolpmünde. Durch eine multimediale Präsentation, stellten die Jugendlichen die Tätigkeiten und Arbeiten vor, an denen sie die ganze Woche teilgenommen haben. Die Arbeiten, die auf dem Friedhof durchgeführt wurden, der erst nach einiger Zeit zu einem echten Grabstatte wurde, erforderten viel Engagement und Mühe von den jungen Menschen. Eine unschätzbare Hilfe leisteten ihnen dabei die Mitglieder des Usteckie Stowarzyszenie Miłosników Historii „Orzeł“, die ihnen ihre Zeitt widmeten um gemeinsam den Friedhof in Rowe seine Pracht, Geschichte und Respekt zurückzubringen.

An dem historischen Abend wurde auch die Vergangenheit erneut lebendig. Der Regionalhistoriker Marcin Barnowski, erzählte den Teilnehmer Geschichten über Rowe, seine Bewohner, ihren Alltag aber widmete sich auch der reichen Geschichte der Gemeinde Stolpmünde.

Als Zusammenfassung folgte ein Gespräch mit Zeitzeugen, Herr Detlef Rach und Herr Peter Jeske, Menschen die nach dem Krieg geboren sind, aber deren Geschichte anders aussah im vergleich zu den Menschen die im Süden Polens lebten. Diese lebendige Übertragung zeigte, dass eine gemeinsame Geschichte so unterschiedlich sein kann indem man nur einen Aspekt betrachtet, nämlich die geografische Lage.

Das Projekt zeigte das junge Menschen aus der DMi, die aus verschiedenen Orten Polens kommen, sich vereinen können, um gemeinsam eine Initiative leiten die einen so großen geschichtlichen und zugleich emotionalen Wert hat.  

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Bildquelle: Usteckie Stowarzyszenie Miłośników Historii "Orzeł"

 

  • Publiziert in Jugend

Abschluss des ersten Sprachcamps für die Jugendliche der Deutschen Minderheit

Am 09. August 2019 fand in Turawa der Abschlussabend des Projekts Sprachcamp statt. Jugendliche aus Polen und Ungarn präsentierten den eingeladenen Gasten ein von sie vorbereitetes kulturelles Programm. 

Am Abend war Bernard Gaida, der Vorsitzende des Verbandes der deutschen sozial-kulturellen Gesellschaften in Polen, der die Funktion der Organisationen der Deutschen Minderheit, sowie die Arbeitsgemeinschaft Deutscher Minderheit dargestellt und über die Wichtigkeit der Sprache für die eigene Identität referiert hat. Desweiteren haben die Vorsitzende des BJDM, Katrin Koschny und die Büroleiterin, Weronika Koston vom Bund der Jugend der deutschen Minderheit (BJDM), durch die Präsentation der Tätigkeit der BJDM den Teilnehmern nähergebracht und über die laufenden Projekte erzählt.

Am Samstag wurden den Teilnehmer und den Betreuern die Zertifikate verleiht.  

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  • Publiziert in Jugend

Korrespondenz mit dem Bildungsministerium bez. den Bildungsproblemen der deutschen Minderheit

Im Juni 2019 hat der Verband der deutschen sozial-kulturellen Gesellschaften in Polen von dem Unterstaatssekretär des polnischen Bildungsministerium Maciej Kopeć ein Schreiben erhalten, in dem Herr Kopeć seine Bereitschaft zur Lösung der Bildungsprobleme der deutschen Minderheit deklariert. Dies betrifft insbesondere die neue Interpretation, die sich auf das Problem des Deutschunterrichts als Minderheitensprache und als Fremdsprache in der 7. und 8. Klasse der Grundschule bezieht.

Im Zusammenhang mit dem bevorstehenden neuen Schuljahr und fehlenden Informationen seitens des Bildungsministeriums wandte sich der VdG-Vorsitzende, anhand eines Schreiben, an den Bildungsminister Dariusz Piontkowski mit der Bitte um entsprechende Informationen.

Nehmen Sie zur Kenntnis den Inhalt beider Schreiben:

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  • Publiziert in Bildung

Erster Sprachcamp des VdG hat begonnen!

 Am Montag, den 05.08.2019 fand in Turawa die offizielle Eröffnung des 1. Sprachcamp des VdG statt. An dem Camp nehmen 20 Teilnehmer der deutschen Minderheit aus Polen und Ungarn im Alter von 15 bis 25 Jahren, teil. 

Das Projekt wird vom Verband der deutschen sozial-kulturellen Gesellschaften in Polen veranstaltet. Das Sprachcamp ist an Jugendliche mit Sprachkenntnissen mit der Niveaustufe A2 und B1 gerichtet. Während der ganzen Woche, vom 05.-10.08.2019 in Turawa, werden die Jugendlichen aus Polen zusammen mit einer Gruppe aus Ungarn die Möglichkeit haben, ihre Deutschkenntnisse zu verbessern und zu lernen die Sprache in alltäglichen Situationen zu gebrauchen.

 

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  • Publiziert in Jugend

Schlesien Journal 30.07.2019

Oskar Zgonina aus Tarnowitz hat zur Deutschen Minderheit gefunden, und ist auch geblieben. Nun engagiert er sich sowohl für die Jugend, als auch für die ältere Generation in seiner Heimatstadt Tarnowitz. Außerdem eine Einladung zur Ausstellung im Museum des Oppelner Schlesiens von Glas- und Porzellan-Entwürfen der oberschlesischen Designer Erika Trzewik-Drost und Johannes Silvester Drost.

 
  • Publiziert in Video
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