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AGDM in der FUEN - Aufruf der Beauftragten der Länder

In diesen Tagen erinnert sich Europa an das Ende des Zweiten Weltkriegs und gedenkt in Stille der unzähligen Opfer des schrecklichen Weltkriegs. Die Arbeitsgemeinschaft Deutscher Minderheiten (AGDM) schließt sich dem Aufruf der Landesbeauftragten für Aussiedler, Spätaussiedler und Vertriebene zur Stärkung der Erinnerungskultur bezogen auf Flucht und Vertreibung der Deutschen aus dem europäischen Osten nach dem Zweiten Weltkrieg an.

Gleichzeitig möchte die AGDM an das Leiden der heimatverbliebenen Deutschen, die heutigen deutschen Minderheiten, in den Ländern Mittel- und Osteuropas sowie in der ehemaligen Sowjetunion erinnern, damit auch deren tragische Schicksale in der Nachkriegszeit nicht länger unbeachtet bleiben und ihre Bemühungen zur Aufrechterhaltung der deutschen Sprache, Kultur und Tradition damals sowie auch heute, den verdienten Platz in der Erinnerungskultur in Deutschland bekommen.

Die AGDM verweist in diesem Zusammenhang auch auf die Resolution, die sie im Zuge der AGDM Jahrestagung 2019 in Berlin verabschiedet haben. ("Resolution zum 75. Jahrestag des Endes des 2. Weltkrieges")

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Link zu den vollständigen Aufruf der AGDM:

Link zu den Aufruf der Beauftragten der Länder:

 

Quelle: AGDM in FUEN

AGDM verabschiedet in Berlin zwei Resolutionen

Am 07.11.2019, dem letzten Tag der diesjährigen AGDM Jahrestagung in Berlin wurde aufgrund der prekären Situation im Bereich Bildung der deutschen Minderheit in Polen durch den Vertreter der deutschen Minderheiten aus 19 Ländern Europas und den Nachfolgestaaten der ehemaligen Sowjetunion einstimmig eine Pressemitteilung verabschiedet. Im Hinblick auf die Aussage des stellvertretenden polnischen Außerministers Szymon Szynkowski vel Sęk, der die Bedingungen erhoben hat, dass weitere Rechte für die deutsche Minderheit in Polen nur dann umgesetzt werden sollen, wenn im Gegenzug die in Deutschland lebenden Polen mehr Rechte und Privilegien bekommen, sowie den Zugang von Kindern der 7. und 8. Klasse der Grundschule durch eine neue Auslegung der Gesetzgebung eingeschränkt hat. Was bedeutet, dass Kinder, die Deutsch als Minderheitensprache haben, Deutsch nicht mehr als Fremdsprache wählen dürfen, wodurch die Kinder erheblich benachteiligt werden.

Wortlaut der Pressemitteilung der AGDM finden Sie unter:

https://agdm.fuen.org/aktuelles/mx27-aktuelles-pressemitteilung-der-arbeitsgemeinschaft-deutscher-minderheiten-zum-geforderten-gegenseitigkeitsprinzip-in-den-deutsch-polnischen-beziehungen-des-stellvertretenden-aussenministers-polens/

Des Weiteren wurden im Rahmen der 28. Jahrestagung der AGDM zwei Resolutionen ( „Resolution zum 75. Jahrestag des Ende des 2. Weltkrieges” und „Resolution zur Zukunftsausrichtung der Deutschen Minderheiten”), an Prof. Dr. Bernd Fabritius, Beauftragter der Bundesregierung für Aussiedlerfragen und nationale Minderheiten und Eckhard Pols, Vorsitzender der Gruppe der Vertriebenen, Aussiedler und deutschen Minderheiten, im Deutschen Bundestag überreicht. 

Im Anhang präsentieren wir der Inhalt dieser Resolutionen:

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  • Publiziert in Politik
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