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Auch in Niedersachsen laufen Koalitionsverhandlungen

 

Im Schatten der Verhandlungen auf Bundesebene laufen auch in Niedersachsen Gespräche über eine künftige Regierungskoalition. SPD und CDU beginnen dort mit ersten Gesprächen über eine Große Koalition.

Auf den ersten Blick erinnert die Situation an die im Bund – auf eine Mehrheit können realistisch gesehen nur eine Große Koalition und eine Jamaika-Koalition zählen. Ganz anders ist dafür das Kräfteverhältnis im Parlament. Die Wahl am 15. Oktober gewann die SPD und hat nun 55 der 137 Sitze inne. Die Union hat 50 Sitze, die Grünen – 12, die FDP – 11 und die AfD – 9. Die Linke verpasste mit 4,6% der Zweitstimmen den Einzug in den Landtag.

Sofern im Bund sowohl im Falle eines Bündnisses mit der SPD, wie auch mit der FDP und den Grünen die Regierung durch die CDU angeführt wäre, bestimmt in Niedersachsen die Koalitionsvariante wer Ministerpräsident wird. Im Falle einer Großen Koalition würde also Stephan Weil (SPD) im Amt bleiben, käme Jamaika zu Stande, würde Bernd Althusmann (CDU) den Posten übernehmen.

Vorerst wurden Verhandlungen zwischen den zwei Volksparteien aufgenommen, die einfacher scheinen als bei drei Teilnehmern. Das heißt jedoch nicht, dass es keine heiklen Verhandlungsthemen gibt. Mehr darüber können Sie hier nachlesen.

Letzte Änderung am Freitag, 10 November 2017 09:15