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Beata Sordon

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Jugendbox 2020

Am 29. November fand das große Finale des Projektes Jugendbox statt. Neun Theatergruppen aus Waldenburg, Glatz, Heilsberg, Oberglogau, Ratibor, Tost, Kollanowitz, Zülz und Proskau, haben in diesem Jahr um den ersten Platz untereinander rivalisiert.

Aufgrund der Pandemiesituation wurde das Projekt auch an alle Rechtlinien angepasst, die sich auf die Sicherheit der Teilnehmer beziehen. Die Teilnehmer dieses Projektes haben in diesem Jahr ihre Ideen in eine andere Realität übertragen, von der realen in die virtuelle. Die Aufführungen wurden in Form von Filmen aufgezeichnet und durch die Jury, bestehend aus Anna Graczyk, Manuela Leibig und Sebastian Gerstenberg bewertet.

Die Jury hatte in diesem Jahr eine schwierige Aufgabe, da die Thematik der vorgestellten Stücke sehr vielfältig war. Vier Schauspieler wurden ausgezeichnet:

 

Anastazja Miklich- "die Nanny"- DFK Proskau

Kacper Czapla - "Feministin" und "Muttersöhnchen"- DFK Tost

Wiktor Baranowski - Hund "Bobby" - DFK Heilsberg

Hubert Wasilewicz- "der Pförtner" - DFK Heilsberg

Gleichzeitig wurden auch zwei Gruppen für ihre gesamte Inszenierung ausgezeichnet. Es sind die Gruppen DFK Ratibor mit dem Stück „Der neue Erlkönig“ und DFK Waldenburg mit „I“m Puppenhaus“.

Den zweiten Platz belegte die Gruppe aus Proskau, mit dem Stück „Super Nanny“.  

Den ersten Platz bekam die Theatergruppe aus Tost, mit ihrem Stück „Wa(h)re Liebe“; einer Geschichte die zeigt, dass die Menschen nicht perfekt sind, dass neben guten Tagen auch schlechte kommen, aber am Ende immer die wahre Liebe gewinnt.

Wir möchten allen Teilnehmern und den Gruppenleitern für ihre Teilnahme und großes Engagement danken. Ein Dankeschön richten wir auch an die Koordinatorin Frau Romana Janik, die dieses Projekt das ganze Jahr über betreute.

Dieses Projekt begleitet uns bereits seit 2015 und erfreut sich jedes Jahr eines großen Interesses. Wir hoffen, dass unsere talentierten Jugendlichen durch dieses Projekt ihre schauspielerischen Interessen und ihre Sprachkenntnisse entwickeln.

Wir laden Sie herzlich ein, sich alle Aufführungen anzusehen, die wir für Sie auf unserer Webseite www.vdg.pl, einmal pro Woche veröffentlichen werden. Am Anfang präsentieren wir Ihnen das Stück  „Wa(h)re Liebe“ aus Tost, „Super Nanny“ aus Proskau und „ I“m Puppenhaus“ aus Waldenburg.

 

 

  • Publiziert in Jugend

Was verbirgt meine Heimat

Aufgrund der jetzigen Situation mit dem Coronavirus, sind auch die Organisationen der deutschen Minderheit in Polen gezwungen, ihre Bildungs- und Kulturtätigkeit eizustellen. Es ist erforderlich, sich den neuen Umstanden anzupassen, da nicht bekannt ist, wann sich diese Situation ändern wird.

Um diese Zeit bestmöglich zu nutzen, ermutigt der Verband der deutschen sozial-kulturellen Gesellschaften in Polen alle, sich den Jubiläumsfeierlichkeiten, den 75 Jahrestag des Kriegsendes und der Nachkriegstragödie der Deutschen in Polen anzuschließen und an dem Bildungsprojekt „Was verbirgt meine Heimat“ aktiv zu beteiligen.

Das Jubiläum gibt die Möglichkeit, sich mit der Vergangenheit und den Gegebenheiten des Krieges und der Nachkriegszeit auseinander zu setzen. Das Ziel des Projektes ist es, Orte wo sich die so lang verschwiegene Nachkriegstragödie der Deutschen, ehemalige Arbeits- und Deportationslager, andere Orte des Leidens befanden, dank den Erinnerungen von Zeitzeugen, den damaligen oder gegenwärtigen Bewohner vor der Vergessenheit zu bewahren. Wir hoffen, dass sich dieser Initiative viele anschließen, denen dieses Thema am Herzen liegt.

Dank diesem Projekt sollen neben schon bekannten, besonders Orte entdeckt werden die bisher wenig, nur lokal oder sogar unbekannt und vergessen waren - aber Erinnerungswürdig sind. Diese Initiative ist ein ganzjähriges Projekt, das sich an alle Altersgruppen und Interessenten richtet, die an der Erstellung einer Publikation, die im nächsten Jahr erscheinen wird, mitwirken wollen. Die gegenwärtige Zeit der Quarantäne ist dem kreativen Schreiben von Texten, Geschichten und Erinnerungen sehr förderlich.  Das geschriebene Wort, mit entsprechenden Fotos ergänzt, soll ein kohärentes Bild der Ganzheit präsentieren, die die Erinnerungen an die bestimmten Orten wieder lebendig machen werden.

Das Jahr 2020 ist ein besonderes Jahr, das mit wichtigen Ereignissen und Jubiläen gekennzeichnet ist. Es ist von großer Bedeutung an die unschuldigen Opfer der Nachkriegszeit zu gedenken und an sie zu erinnern, damit Ihr Leid und Tod nicht in Vergessenheit geraten. Die Ereignisse dieser Jahre sollen uns bewusst machen, was Krieg wirklich ist und welche Folgen er haben kann. Dieses Bewusstsein soll uns lehren, nie mehr gleichgültig gegenüber dem menschlichen Leid unabhängig von der Nationalität zu sein.

Bei Fragen bitte wenden Sie sich an Frau Beata Sordon Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! Tel: + 48 77454 78 78, Durchwahl: 109 ; H: 728 149 579

Dauer: April – 11. Dezember 2020

Formale Richtlinien: max. 5 Bilder, 2-3 Textseiten (Format A4 Word – max. 5 500 Zeichen)

Das Projekt richtet sich an alle Interessenten.

Jugendbox 2019

Am 24.11.2019 fand das Finale der fünften Edition des Projektes Jugendbox, in Oberglogau statt. An der diesjährigen Ausgabe des Projekts nahmen 7 Gruppen teil: die Gruppe aus Glatz, Oberglogau, Broschütz, Tost, Zülz, Proskau und Lonschnik. 74 Jugendliche in dem Zeitraum von April bis November vorbereiteten sich auf das große Finale. Nach vielen Stunden intensiver Arbeit, Proben aber auch Spaß, wurden die Aufführungen dem Publikum im Kulturzentrum der Stadt Oberglogau präsentiert.

Wie in den vergangenen Jahren, konnte man die Kreativität und Authentizität der Teilnehmer bewundern, die wie professionelle Schauspieler auf der Bühne ihre Werke präsentierten. Jahr zu Jahr steigen die sprachlichen Kenntnisse der Jugendlichen zusammen mit den künstlerischen Niveau. Es werden immer schwierige Themen unternommen, für die sich die Jugendlichen interessieren. Die freiwillige Wahl des Themas und der Prasentationsform durch junge Menschen macht sie noch mehr authentisch. Engagement und Motivation steigen, weil der Gedanke, etwas Eigenständiges und interessantes zu schaffen, hat einen erheblichen positiven Einfluss auf das eigene Selbstwertgefühl der Teilnehmer.

Projekte wie diese bieten Möglichkeiten zur sprachlichen und persönlichen Entwicklung, deshalb werden sie auch konstituiert. Im Jahr 2020 wir das Projekt fortgesetzt aber es wird Änderungen in der Formel geben um ihm ein neues Leben zu geben.

Die Gewinner des diesjährigen Festivals waren:

  1. Platz Gruppe aus Glatz : „Tinder Wolf also Liebe im Netz“
  2. Platz Gruppe aus Oberglogau : „Die Feder“
  3. Platz Gruppe aus Tost : „Zurück für die Zukunft“

Eine Auszeichnung bekam auch die Gruppe aus Lonschnik für das Stück „Die Entscheidung“.

Den Gewinner gratulieren wir ganz herzlich und freuen uns schon auf das neue Jahr und die neue Edition.

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  • Publiziert in Jugend

"Vor der Vergessenheit bewahren"

Das Projekt ist leider zu Ende gegangen. Am 23.08.2019 - ein historischer Abend, fasste das gesamte Projekt mit 18. Teilnehmer aus vier Woiwodschaften zusammen.

Dieses Treffen, an dem Mitglieder der deutschen Minderheit aus Stolp, Köslin und Schiefelbein teilnahmen, war eine Zusammenfassung des gesamten Aufenthalts in Rowe, Gem. Stolpmünde. Durch eine multimediale Präsentation, stellten die Jugendlichen die Tätigkeiten und Arbeiten vor, an denen sie die ganze Woche teilgenommen haben. Die Arbeiten, die auf dem Friedhof durchgeführt wurden, der erst nach einiger Zeit zu einem echten Grabstatte wurde, erforderten viel Engagement und Mühe von den jungen Menschen. Eine unschätzbare Hilfe leisteten ihnen dabei die Mitglieder des Usteckie Stowarzyszenie Miłosników Historii „Orzeł“, die ihnen ihre Zeitt widmeten um gemeinsam den Friedhof in Rowe seine Pracht, Geschichte und Respekt zurückzubringen.

An dem historischen Abend wurde auch die Vergangenheit erneut lebendig. Der Regionalhistoriker Marcin Barnowski, erzählte den Teilnehmer Geschichten über Rowe, seine Bewohner, ihren Alltag aber widmete sich auch der reichen Geschichte der Gemeinde Stolpmünde.

Als Zusammenfassung folgte ein Gespräch mit Zeitzeugen, Herr Detlef Rach und Herr Peter Jeske, Menschen die nach dem Krieg geboren sind, aber deren Geschichte anders aussah im vergleich zu den Menschen die im Süden Polens lebten. Diese lebendige Übertragung zeigte, dass eine gemeinsame Geschichte so unterschiedlich sein kann indem man nur einen Aspekt betrachtet, nämlich die geografische Lage.

Das Projekt zeigte das junge Menschen aus der DMi, die aus verschiedenen Orten Polens kommen, sich vereinen können, um gemeinsam eine Initiative leiten die einen so großen geschichtlichen und zugleich emotionalen Wert hat.  

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Bildquelle: Usteckie Stowarzyszenie Miłośników Historii "Orzeł"

 

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