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Ihrem Zeitgeist voraus – die spannenden Lebensgeschichten schlesischer „Pionierinnen“ und „Pioniere“ im Comic

Nicht viele Personen wissen, dass die erste deutsche Frau, die den Doktortitel in Chemie erhielt, die in der Nähe von Breslau geborene Clara Immerwahr war, oder dass Breslau einst als Zentrum europäischer Raumfahrtforschung galt. Auch die schicksalshafte und sogleich ernüchternde Geschichte des aus Oppeln stammenden Arztes und Forschers, Emin Pascha, der auf seinen Reisen zu sich selbst finden wollte, dabei aber Kolonialismus, Sklavenhandel und Wilderei begegnete und selbst Teil davon wurde, zeigt wie vielfältig und sogleich auch komplex das historische Erbe Schlesiens ist.

Die Comics der Reihe „Aufbruch in die Zukunft. Schlesische Lebenswege“ erzählen über diese Persönlichkeiten, welche die Kultur und Wissenschaft Schlesiens mit ihren Errungenschaften prägten und die Menschen damals wie heute zum Nachdenken anregen. In den Comics „Von Breslau zum Mond“, „Frau Doktor, bitte! – die Geschichte von Clara Immerwahr“ und „Grenzgänger zwischen den Welten – Emin Pascha“ werden komplexe Themen wie Wissenschaft, Deutsche Kolonialgeschichte, Emanzipation, Raumfahrtgeschichte und der Erste Weltkrieg für die Leserinnen und Leser aufgegriffen, wobei das Comic-Format einen leichteren Zugang zu diesen Inhalten ermöglicht. Die Comics, die in Zusammenarbeit mit Autoren sowie Künstlerinnen und Künstler aus Polen und Deutschland entstanden, sind für Deutschlernende auch mit Aufgaben zum inhaltlichen Textverständnis und Sprachgebrauch ergänzt. So sollen sie nicht nur das Wissen über fast vergessene Aspekte der Regionalgeschichte stärken, sondern auch zu Verbesserung der Deutschkenntnisse der Leserinnen und Leser beitragen. Die Lösungen zu den Aufgaben sowie eine polnische Sprachversion der Comics stehen jeweils auf den Webseiten der beteiligten Organisationen zum Download zur Verfügung.

Am 18. Mai 2021 findet im Rahmen des Projektes ein Online-Workshop zum Thema „Zugänge zur Geschichte neu denken“ mit dem Comic-Macher Jens Genehr statt, in dem unter anderem Methoden zum Einsatz von Comics in der außerschulischen historisch-kulturellen Bildungsarbeit vermittelt werden. Der auf Deutsch stattfindende Workshop richtet sich an Multiplikatorinnen und Multiplikatoren aus der deutsch-polnischen Bildungsarbeit, die Interesse daran haben, Geschichte mithilfe von Comics/ Graphic-Novels zu vermitteln. Teilnehmende Personen haben die Möglichkeit, Druckexemplare der Comic-Reihe „Aufbruch in die Zukunft. Schlesische Lebenswege“ zu erhalten.

Weitere Informationen zum Projekt, zur Workshop-Anmeldung sowie die Comics in deutscher sowie polnischer Sprache können auf den Seiten der projektbeteiligten Organisationen gefunden werden: www.bildung.pl; www.ntks.pl; www.goethe.de/krakau

Bei weiteren Fragen stehen wir gerne zur Verfügung unter:
Madeleine Hartmann (ifa/ DSKG Breslau): Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
Rosa Marie Wesle (ifa/ DBG, Oppeln): Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! 

Die Comic-Reihe wurde herausgegeben von der Deutschen Sozial-Kulturellen Gesellschaft in Breslau, der Deutschen Bildungsgesellschaft in Oppeln und des Goethe-Instituts Krakau. Das Projekt wurde mit finanziellen Mitteln des Auswärtigen Amtes der Bundesrepublik Deutschland durch das Institut für Auslandsbeziehungen (ifa) sowie das Goethe-Institut Krakau realisiert.

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Quelle: ifa

  • Publiziert in Jugend

2. Online-Austauschrunde: Runder Tisch – “Digitale Projekte”

Am Donnerstag, den 15. April 2021 um 16.00-18.00 Uhr veranstaltet Deutsche Bildungsgesellschaft und ifa - Institut für Auslandsbeziehungen die 2. Online-Austauschrunde in Form eines “Digitalen Runden Tisches” zum Thema “Digitale Projekte“ für Mitarbeiter/innen, Ehrenamtliche und Aktivist/innen aus Organisationen oder Vereinen der Deutschen Minderheit in Polen, der Slowakei und der Tschechischen Republik. Zudem werden die Personen eingeladen, die in ihrem Umfeld und mit diesen Organisationen arbeiten.

Die 2. Online-Austauschrunde bietet neben einem Rückblick auf die ersten Monate des Jahres 2021 mit der Evaluation bisheriger Online-Projekte Raum für den Erfahrungsaustausch zu digitaler Projektarbeit und Online-Projekten sowie gibt die Möglichkeit, eigene Projekte für die kommenden Monate des Jahres 2021 vorzustellen. Darüber hinaus können Projektpartner für Kooperationen gesucht und gefunden werden.

Die Veranstaltung findet in deutscher Sprache statt.

Programm:

  • Vorstellungs- und Kennenlernrunde
  • Austausch über Erfahrungen mit digitaler Projektarbeit und Online-Projekten
  • Vorstellen der Pläne für 2021 und Möglichkeit zur Kooperation
  • Networking

Anmeldung unter: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! bis 13.04.2021 mit dem Betreff “Runder Tisch II”

Bitte bei der Anmeldung das Arbeitsfeld, bisherige Erfahrungen und Themenvorschläge für die Diskussionen in der Online-Austauschrunde angeben.

Mehr Informationen HIER.

Online-Seminar – Digitale Interkulturelle Projektarbeit

Online-Seminar zum Thema Digitale Interkulturelle Projektarbeit für Mitarbeiter/innen, Ehrenamtliche, Freiwillige und Aktivisten aus Organisationen der Deutschen Minderheit in Polen, Slowakei und der Tschechischen Republik.

Das Online-Seminar zielt auf die Entwicklung von Projektideen und Projektkooperationen zwischen den Teilnehmenden ab. Dafür wird das Handwerkszeug im Bereich interkultureller Kommunikation und interkulturelle digitale Projektarbeit vermittelt.

Das Seminar findet an drei Präsenzterminen online via Zoom statt:
28. Juli | 30. Juli | 3. August – jeweils 15-17 Uhr

Anmeldung unter: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! bis 24.07.2020

Seminarleitung: Interkultureller Trainer Dr. Erik Malchow und Rosa Wesle, Interkulturelle Trainerin und ifa-Kulturmanagerin in der Deutschen Bildungsgesellschaft, Opole.

Alle Teilnehmenden erhalten nach der erfolgreichen Teilnahme an allen drei Terminen eine Teilnahmebescheinigung.

Weitere Informationen zum Download:

Interkulturelle Projektarbeit Flyer

 

AUSSCHREIBUNG IFA-SOCIAL-MEDIA-REISESTIPENDIUM

Sehr geehrte Damen und Herren,

das Institut für Auslandsbeziehungen schreibt in diesem Jahr vier Social-Media-Reisestipendien aus.

Die Stipendien werden im Rahmen des Hospitationsprogramms und in Kooperation mit der Plattform Mind_Netz an Nachwuchskräfte der deutschen Minderheiten vergeben, die sich im Bereich Social Media weiterqualifizieren möchten. Das Stipendium umfasst eine zweiwöchige Reise (im Zeitraum von Juni bis November 2020) durch mindestens zwei Länder im östlichen Europa und in der GUS.

Die Stipendiat/innen haben die Möglichkeit, verschiedene Institutionen der deutschen Minderheiten (DMi) zu besuchen und als Social-Media-Reporter/innen täglich von deren Arbeit und ihren Erlebnissen zu berichten. Hier können auch thematische Schwerpunkte gelegt werden. Die während der Reise erworbenen Kenntnisse ermöglichen den Nachwuchskräften im Anschluss, den Social-Media-Auftritt ihres Vereins auszubauen.

Bewerben können sich Engagierte aus Vereinen, Verbänden oder Redaktionen der deutschen Minderheiten aus dem östlichen Europa oder den Staaten der GUS, die erste praktische Erfahrungen im Social-Media-Bereich mitbringen und sich im Zuge ihres Engagements fachlich weiterqualifizieren möchten.

Anbei finden Sie die Programmbeschreibung mit Informationen zum Bewerbungsablauf.

Bitte schicken Sie uns Ihre Bewerbung bis zum 29.03.2020 per Mail an dmi-stipendien(at)ifa.de 

Bei Fragen können Sie sich gerne an Frau Linda Kahn wenden.

 

Download:

 

Kontakt:

Linda Khan

Abteilung Dialoge

Integration und Medien

ifa (Institut für Auslandsbeziehungen)

Charlottenplatz 17, D-70173 Stuttgart

Tel. +49.711.2225.145

Fax +49.711.2225.29145

www.ifa.de

Hospitationsprogramm und Kulturassistentenprogramm

Das ifa fördert mit dem Kulturassistenten -und Hospitationsprogramm deutschen Minderheiten in Mittel, Ost- und Südosteuropa und den GUS-Staaten.

Durch die Programme werden die institutionelle Weiterentwicklung von Vereinen, Verbänden und Redaktionen der deutschen Minderheiten und die Qualifizierung von Nachwuchskräften und Engagierten gefördert.  

Ab sofort können sich interessierte Organisationen für das Kulturassistentenprogramm 2019 bewerben. Gefördert werden Projekte im Kultur-, Jugend- oder Medienbereich.

Kulturassistentenprogramm

Das Kulturassistentenprogramm fördert Projekte im Kultur-, Jugend- oder Medienbereich von Vereinen, Verbänden und Redaktionen der deutschen Minderheiten und deren institutionelle Weiterentwicklung.

Dazu werden Stipendien von mindestens sechs Wochen bis maximal sechs Monaten für Nachwuchskräfte aus den deutschen Minderheiten vergeben.

Den Antrag hierfür stellen die Organisationen der deutschen Minderheiten. Durch das Programm werden die Stipendiatinnen und Stipendiaten zudem länderübergreifend und praxisnah qualifiziert und vernetzt.

Interessierte Vereine, Verbände oder Redaktionen der deutschen Minderheit können sich ab sofort mit einem Antrag auf eine Kulturassistenz bewerben.

Bewerbungsfrist ist der 19.05.2019.

 Hospitationsprogramm

Das Hospitationsprogramm leistet einen Beitrag zur individuellen Qualifizierung von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern sowie Ehrenamtlichen, und zur länderübergreifenden Vernetzung von Vereinen, Verbänden und Redaktionen deutscher Minderheiten.

Das Programm umfasst vier- bis sechswöchige Stipendien. Dabei werden themenspezifische Best-Practice-Modelle und Arbeitsweisen an einer Gastinstitution vermittelt.

Das Programm fördert die fachliche Professionalisierung und ermöglicht neue Impulse und Erkenntnisse für die praktische Arbeit von Institutionen der deutschen Minderheiten. 

Die Ausschreibung für das Hospitationsprogramm folgt Anfang Mai.

Die Kontaktperson für Hospitationsprogramm und Kulturassistentenprogramm ist Linda Khan: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Tel. 0049 711 2225 145

Sommercamp 2018!

Das Goethe-Institut (GI) und das Institut für Auslandsbeziehungen (ifa) veranstalten in enger Zusammenarbeit mit dem Bund der Jugend der deutschen Minderheit in Polen (BJDM) und dem Verband der deutschen sozial-kulturellen Gesellschaften in Polen (VdG) 2018 das fünfte deutschsprachige internationale Sommercamp für Jugendliche deutscher Minderheiten.

  • Publiziert in Jugend
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