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Neue Edition des Projektes "Begegnungsstättenarbeit"

Ab März 2021 beginnt die nächste Ausgabe des Projekts "Begegnungsstättenarbeit", das an alle Gruppen der deutschen Minderheit gerichtet ist.

2021 wurde auf Initiative der Europäischen Kommission zum Europäischen Jahr der Eisenbahnen erklärt. Daher wurden die Eisenbahn und insbesondere die alten Bahnhöfe in Unter- und Oberschlesien sowie in Ermland und Masuren für das diesjährige Projektthema ausgewählt. Es ist ein guter Ausgangspunkt für Touren in Kleingruppen, Spaziergänge mit Stadtführern oder Radtouren auf Radwegen, die anstelle der ehemaligen Zugstrecken entstanden worden sind. Diese Vorschläge wurden von Referenten auf dem Treffen der regionalen Koordinatoren vorgestellt, das am vergangenen Samstag (27. Februar) stattfand.

Szkolenie dla koordynatorów projektu. Źródło DWPN

Aufgrund der zahlreichen Jahrestage, die für das Jahr 2021 fallen, gibt es auch zahlreiche, andere Themenvorschläge. So zum Beispiel am 20. März 1921 fand in Oberschlesien eine der beiden Volksabstimmungen statt, die Zugehörigkeit dieser Region bestimmen sollten. Diesem Thema können sowohl thematische Reisen als auch Vorträge gewidmet werden. Am 17. Juni jährt sich zum 30. Mal der Tag des Abschlusses des deutsch-polnischen Vertrags über gute Nachbarschaft und freundschaftliche Zusammenarbeit. In diesem Jahr feiert VdG wie auch andere, kleinere Organisationen der deutschen Minderheit, das 30.-jähriges Jubiläum. Die Gedenktage sind die großartige Gelegenheit, Ausstellungen, Veröffentlichungen oder − im Falle der Jahrestage der DFK-Kreise − Treffen mit Zeugen zu organisieren. Das im letzten Jahr vorgestellte Angebot historischer Ereignisse zum 75. Jahrestag des Endes des Zweiten Weltkriegs bleibt ebenfalls relevant.

Die in diesem Jahr gefeierten Jubiläen beziehen sich nicht nur auf historische Ereignisse: Am 11. März feiert Janosch, ein in Hindenburg geborener Märchenautor für Kinder, seinen neunzigsten Geburtstag. Daher lohnt es sich, einen Literatur-, Malwettbewerb oder andere Veranstaltungen für die Jüngsten zu organisieren.

Aufgrund der Pandemie wird bei der Durchführung von Projekten ein besonderer Schwerpunkt auf die Anpassung der Projektform an die aktuellen Beschränkungen in einzelnen Regionen gelegt. Weitere Informationen zum Projekt und aktuelle Dokumente für 2021 finden Sie im Reiter "Projekte".

Das Einführungsseminar wurde vom Haus der Deutsch-Polnischen Zusammenarbeit in Gleiwitz durchgeführt. Das Projekt "Begegnungsstättenarbeit" wird vom VdG zum zwölften Mal organisiert; finanziert wird es vom Bundesministerium des Inneren der Bundesrepublik Deutschland.

Die Frühlingsedition der Samstagskurse fängt bald an!

Das Projekt "Samstagskurs" wird kontinuierlich seit dem Jahre 2010 durchgeführt. Auch 2021 wird das Projekt fortgesetzt! Die Vorbereitungen laufen. Anmeldeschluss ist der 26. Februar.

Die Vorbereitungen für die Edition Frühling 2021 laufen in zwei aufeinander folgenden Etappen:

1) DFK anmelden

In dieser Etappe ermittelt der VdG, welche DFKs zur Teilnahme an der kommenden Edition bereit sind, dh. eine Kursleiterin / einen Kursleiter ernannt haben, über einen Kursraum verfügen und für die Einhaltung aller Hygiene-Auflagen sorgen, die in der Zeit der Pandemie gelten.

Für die Anmeldung des DFKs benutzen Sie das Anmeldeformular. Das ausgefüllte Anmeldeformular schicken Sie an den Koordinator des Projekts. Anmeldeschluss ist der 26. Februar 2021.

Nach einer erfolgreichen Auswertung der DFK-Anmeldung durch den VdG werden die angemeldeten DFKs über die Freigabe zum Bilden ihrer Samstagskurs-Gruppe individuell informiert. Entsprechende Mitteilungen dazu werden dann bis Ende Februar per E-Mail an die DFK-Ansprechpartner und teilnehmende KursleiterInnen verschickt.

2) Gruppe bilden

Die DFKs mit Freigabe zum Bilden von Gruppen ermitteln, wie viele Kinder zum Samstagskurs angemeldet werden. Das Ziel: eine Gruppe aus ca. 15 Kindern im Alter von 6 bis 11 Jahren bilden.

In dieser Etappe können die Eltern ihre Kinder zum Samstagskurs anmelden. Der Ansprechpartner für die Eltern ist immer der lokale DFK mit seinem DFK-Ansprechpartner, der das Projekt vor Ort koordiniert.

Samstagskurse des Verbades der deutschen Gesellschaften (VdG) sind ein Angebot der Organisationen der deutschen Minderheit in Polen, mit dem vor allem die Kinder der deutschen Volksgruppe in Polen angesprochen werden. Mit Samstagskursen werden die deutsche Sprache, Kultur, Geschichte und Tradition der deutschen Minderheit an die jüngste Generation weitervermittelt. An jeder Edition des Projekts nehmen landesweit über 1000 Kinder teil.

Nähere Informationen, die einzureichenden Dokumente, alle wichtigen Termine und Kontakte finden Sie auf der Internetseite des Projekts

  • Publiziert in Projekte

Neujahrstreffen mit Bischof Andrzej Czaja

Am 12. Februar 2021 fand das traditionelle Neujahrstreffen der Vertreter der deutschen Minderheit mit dem Oppelner Bischof Andrzej Czaja statt.

Zu den Themen des Treffens gehörten aktuelle Angelegenheiten der Seelsorge der deutschen Minderheit, für 2021 geplante religiöse Versammlungen und Pilgerfahrten der deutschen Minderheit, vor allem die für den 6. Juni geplante Pilgerfahrt zum St. Annaberg. Wir hoffen, dass es stattfinden kann.

Am Treffen nahmen teil: VdG-Vorsitzender Bernard Gaida, Vorsitzender der SKGD Oppeln Rafał Bartek, Sejmabgeordneter der Republik Polen Ryszard Galla, VdG-Vorstandsmitglieder Maria Neumann und Waldemar Świerczek, Bischofsvikar für Seelsorge der nationalen und ethnischen Minderheiten im Bistum Oppeln, Pfarrer Dr. Piotr Tarlinski, Zuzanna Donath-Kasiura - stellvertrende Geschäftsführerin der SKGD Oppeln und Monika Wittek - Spezialistin für Kultur im VdG.

  • Publiziert in VdG

10. Ausgabe des Jahrbuches der Deutschen in Polen

Seit 2012 veröffentlicht der Verband der deutschen sozial-kulturellen Gesellschaften in Polen das Jahrbuch der Deutschen in Polen, eine Publikation des VdG, das einer Art Zusammenfassung der jährlichen Arbeit der deutschen Gesellschaften ist, aber auch ein Blick in die Kultur und Geschichte bietet. "Das Bekenntnis zur deutschen Kultur, Sprache und Tradition macht aus uns eine Gemeinschaft. Wir unterscheiden uns durch unsere Geschichten und Traditionen, wir gehören zu verschiedenen Generationen, aber was uns verbindet, ist die Zugehörigkeit zur deutschen Minderheit", hieß es in der Einleitung zur ersten Ausgabe.

So finden wir in den Jahrbüchern Texte verschiedener Autoren zur Geschichte, zu bedeutenden Persönlichkeiten aus unseren Regionen sowie Artikel zum gegenwärtigen Leben in deutschen Gesellschaften in Polen. "Unser Anliegen ist es, dass jeder Deutsche in Polen hier etwas für sich selber finden wird" - meinte im Vorwort der ersten Ausgabe der Vorsitzende des Verbandes der deutschen Gesellschaften in Polen, Bernard Gaida.

In der Jubiläumsausgabe des Jahrbuches finden wir unter anderem:

  • eine Reflexion des Vorsitzenden des VdG zum 15. Jahre des Minderheitengesetzes in Polen;
  • einen historischen Essay zum 100. Jahrestag nach der Volksabstimmung in Oberschlesien;
  • eine Vorstellung der an die Jugend gerichteten Projekte: Deutsch AG und Lernraum;
  • einen Beitrag über Marienburg - größten Backsteinbau in Europa;
  • sowie Beiträge über historische Persönlichkeiten, u. a. Schriftsteller und Nobelpreisträger Gerhard Hauptmann, Übersetzer Karl Dedecius und Wissenschaftler Alexander von Humboldt und vieles mehr.

Wir empfehlen drei Leseproben des diesjährigen Jahrbuches: 



Jede Ausgabe des Jahrbuches ist ein Ergebnis der Arbeit eines ganzen Redaktionsteams und verschieden Autoren. Und die Tätigkeit aller deutschen Gesellschaften in Polen - das Ergebnis Engagements von unzähligen Personen aus dem Kreise der deutschen Minderheit. "Ich danke allen, die unermüdlich in jeglichen Bereichen und allen Strukturen der Deutschen Minderheit in ganz Polen aktiv sind. Festigen wir immer wieder unsere deutsche Identität, sei es durch die kleinsten Begegnungen und Projekte, zeigen wir es in der Öffentlichkeit und arbeiten wir zum Wohle aller Deutschen in Polen und zur weiteren Verbesserung der deutsch-polnischen Beziehungen, verbunden mit der weiteren europäischen Integration" - fasst diese Arbeit der VdG-Vorsitzende zusammen.

Das Jahrbuch der deutschen Minderheit 2021 ist im Sitz des VdG in Oppeln erhältlich. Kontaktieren Sie uns, um das Heft zu erhalten.

  • Publiziert in VdG

Information

Aufgrund des in den Medien erschienenen Versuchs der Diskreditierung der ganzen deutschen Minderheit in Polen informieren wir, dass der Bund der deutschen Minderheit in Danzig gemäß der Entscheidung der 51. Delegiertenversammlung des Vebandes der deutschen sozial-kulturellen Gesellschaften mit Sitz in Oppeln,  am 9. Oktober 2020, nach einer über 1-jährigen Suspendierung von der VdG-Mitgliedschaft ausgeschloßen wurde. Unsere Organisation schließt aktuell 26 ständige und 12 assoziierte Mitglieder zusammen.

Im Namen des Vorstandes

Bernard Gaida

Vorsitzender des VdG-Vorstandes

 

Oppeln, 26. Oktober 2020

  • Publiziert in VdG

Hier durften wir bleiben

Das Leben der Deutschen im Nachkriegspolen stand im Mittelpunkt der Vorträge und Diskussionen während einer Konferenz des Verbandes deutscher Gesellschaften, die am vergangenen Wochenende auf dem St. Annaberg stattgefunden hat. Neben Referenten aus Schlesien sprachen auch Wissenschaftler und Publizisten aus anderen Regionen über das Schicksal der dortigen Deutschen.

Delegierte des Verbandes verabschieden wichtige Resolutionen

Während der 51. Verbandsratssitzung des Verbandes deutscher Gesellschaften, welche am 9. Oktober 2020 auf dem Sankt Annaberg stattgefunden hat, haben die Delegierten sehr wichtige Entscheidungen getroffen. Neben der Darstellung der Tätigkeit des Verbandes wurden u.a. neue Organisationen als VdG-Mitglieder angenommen. Somit haben den Status eines kandidierenden Mitglieds für einen Zeitraum von 2 Jahren die Gesellschaft der Deutschen Minderheit in Lauenburg, die Danziger Deutsche Minderheit und das Forschungszentrum der Deutschen Minderheit erhalten. Zudem haben die Delegierten die Entscheidung getroffen den Bund der deutschen Minderheit in Danzig von der Mitgliedschaft im VdG auszuschließen.

Des Weiteren verabschiedeten die Delegierten eine Resolution bez. 15. Jahrestag der Verabschiedung des Gesetzes über nationale und ethnische Minderheiten sowie die Regionalsprache durch den Sejm der Republik Polen und eine Resolution zum Stand des deutschen Kulturerbes in Polen, welche Sie hier im ganzen Wortlaut nachlesen können.

Resolution bez. 15 Jahre des Minderheitengesetzes 1Resolution bez. 15 Jahre des Minderheitengesetzes 2Resolution zum Stand des deutschen Kulturerbes 2 1Resolution zum Stand des deutschen Kulturerbes 2 2

 

  • Publiziert in VdG
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