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Begegnungsstättenarbeit

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Begegnungsstättenarbeit ist ein Projekt des VdG und wird aus den Mitteln des Bundesministeriums des Inneren der Bundesrepublik Deutschland finanziert.

Das Projekt „Begegenungsstättenarbeit“ gehört seit 2010 zum festen Bestandteil der Minderheitenarbeit, die vom VdG in Polen realisiert wird. Das Projekt richtet sich an alle Gruppen der deutschen Minderheit in Polen und wird in den Woiwodschaften Oppeln und Schlesien, sowie in der Region Nord und West, die alle sonstigen Gruppen der deutschen Minderheit umfasst, realisiert.

BG2

Das Hauptziel des Projektes ist die Aktivierung der Gruppen der deutschen Minderheit durch eine möglichst selbständige Vorbereitung und Realisierung von Kleinprojekten, die zur Aufbewahrung und Pflege der deutschen Identität beitragen.
Weitere Ziele sind: Festigung der deutschen Kultur, Sprache und Identität, Unterstützung besonders schwacher Gruppen der deutschen Minderheit sowie Besserung des Generationsdialogs.

BG3

Im Rahmen des Projektes „Begegnungsstättenarbeit“ werden jährlich ca. 600 Kleinprojekte realisiert. An den Aktivitäten beteiligen sich polenweit über 300 Gruppen/Gesellschaften der deutschen Minderheit, die mindestens ein Kleinprojekt pro Jahr selbständig oder mit Unterstützung eines Projektbetreuers durchführen. Allen Gruppen der deutschen Minderheit stehen 30 Projektbetreuer mit Rat und Tat zur Seite, ihre Arbeit konzentriert sich dennoch vorwiegend auf die wenig aktiven Gruppen, die im ersten Schritt aktiviert und motiviert und erst später während der Projektarbeit betreut werden müssen. Die starken und aktiven Gruppen können sich dank der finanziellen Unterstützung ebenfalls entfalten. Im Jahr 2017 haben an den Kleinprojekten mehr als 32.000 Personen teilgenommen.

Hilfreiche Materialien:

Letzte Änderung am Montag, 30 April 2018 09:28