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28. AGDM Jahrestagung in Berlin

Am Dienstag, dem 5. November 2019 beginnt die 28. Jahrestagung der Arbeitsgemeinschaft der Deutschen Minderheit (AGDM), die bis Donnerstag, dem 7. November andauern wird. Die jährlichen Jahrestagungen werden u.a. dazu genutzt, um sich mit den Politikern und Institutionen der Bundesrepublik Deutschland zu treffen.

An der Tagung nehmen über 40 Vertreter der deutschen Minderheiten einschließlich junger Führungskräfte aus ganz Europa und den Nachfolgestaaten der ehemaligen Sowjetunion teil. Die deutsche Minderheit in Polen wird durch Herrn Bernard Gaida- Vorsitzender der deutschen sozial-kulturellen Gesellschaften in Polen und Sprecher der AGDM, Herrn Rafał Bartek - Vorsitzender der sozial-kulturellen Gesellschaft der Deutschen im Oppelner Schlesien und Vorsitzender des Oppelner Sejmiks und Frau Katrin Koschny - Vorsitzende des Bundes der Jugend der deutschen Minderheit vertreten.

Ein besonderer Punkt der diesjährigen Jahrestagung wird die Wahl zum AGDM Sprecher sein. Im Jahre 2016 wurde der Vorsitzende des Verbandes deutscher Gesellschaften, Bernard Gaida, zum Sprecher der AGDM gewählt. Die Wahl erfolgte während der Jubiläumsjahrestagung der Arbeitsgemeinschaft Deutscher Minderheiten, welche in den Tagen vom 7.-10. November 2016 in Berlin stattgefunden hat. Darüber hinaus beinhalten die internen Sitzungen u.a. Gespräche über die zukünftige Arbeit der AGDM. Außerdem wird Goran Reus Richembergh, Mitglied des kroatischen Parlaments und Vorsitzender des Unterausschusses für die Minderheitenrechte der Parlamentarischen Versammlung des Europarates, einen Vortrag zum Thema „Wie schützt der Europarat die Minderheitenrechte?“ halten.

Mehrere Informationen finden Sie unter: https://agdm.fuen.org/aktuelles/mx27-aktuelles-28-agdm-jahrestagung-steht-bevor/?fbclid=IwAR046WWEtASBnetLimBFNAsTSeQDhy4RRVlwK-82sWtNmpHnZrziFcgEQUI

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  • Publiziert in Politik

Festveranstaltung anlässlich 25. Jubiläum des Freundschaftsvertrages zwischen dem BdV und VdG im Thüringer Landtag

Im Rahmen der Unterzeichnung des Freundschaftsvertrages zwischen dem BdV Landesverband Thüringen und dem Verband der deutschen sozial-kulturellen Gesellschaften in Polen haben Vertreter der deutschen Minderheit am 19. September 2019 an der Festveranstaltung im Plenarsaal des Thüringer Landtages teilgenommen. Darunter haben die deutsche Minderheit u.a. der VdG-Vizevorsitzende Marcin Lippa, VdG-Vorstandsmitglieder Waldemar Świerczek und Maria Neumann, Vorsitzender des Kuratorenrates der Eichendorff-Stiftung Joachim Niemann und VdG-Kulturspezialistin Monika Wittek vertreten.  

Das Jubiläumfeierlichkeiten wurden von Egon Primas, Landesvorsitzenden des BdV Thüringen eröffnet, der eine Festrede anlässlich 25. Jahre des Freundschaftsvertrages zwischen BdV und VdG gehalten hat. Außerdem hielten ihre Grußworte der Beauftragten der Bundesregierung für Aussiedlerfragen und nationale Minderheiten, Prof. Dr. Bernd Fabritius, Vizepräsidentin des Thüringen Landtages, Dorothea Marx, Vizevorsitzender des VdG Marcin Lippa, Stellvertretender Vorsitzender des Ausschusses für ausländische Zusammenarbeit des niederschlesischen Woiwodschaftssejmiks Jacek Pilawa und Vorsitzender des Kuratorenrates der Eichendorff-Stiftung Joachim Niemann.

Für die musikalische Umrandung sorgte die Gruppe: das Cellotrio, die während der Feierlichkeit folgende Lieder spielte: Trietto Scherzo/ G. F. Telemann, Tango Blues (E. Kalke) und Habanera aus der Oper Carmen (G. Bizet).

Bereits am 11. Mai 2019 fand auf Sankt Annaberg ein Frühlingskonzert statt, im Rahmen dessen das 25. Jubiläum der Unterzeichnung des Freundschaftsvertrages zwischen dem Landverband Thüringen des Bundes der Vertriebenen (BdV) und dem Verband der deutschen sozial-kulturellen Gesellschaften in Polen (VdG) begangen wurde.

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  • Publiziert in VdG

DEUTSCH-POLNISCHER RUNDER TISCH IN BERLIN

Am 19. Juni 2019 findet im Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat in Berlin das deutsch-polnische 6. Rundtischgespräch zu Fragen der Förderung der deutschen Minderheit in Polen, der polnischstämmigen Bürger und Polen in Deutschland, statt.

Die Gespräche des "Runden Tisches" fanden zum ersten Mal in Jahr 2010 statt. Der Anlass dieses Zusammenkommens war die Überprüfung des aktuellen Standes der Umsetzungen von Bestimmungen des Deutsch- Polnischen Vertrages über gute Nachbarschaft und freundschaftliche Zusammenarbeit, welcher am 17. Juni 1991 unterzeichnet wurde. Darüber hinaus sollten die im Vertrag festgelegten Maßnahmen zur Verwirklichung der Gleichberechtigung für deutsche Staatsbürger polnischer Herkunft und Polen in der Bundesrepublik Deutschland und der deutschen Minderheit in der Republik Polen, ausarbeitet werden. Das Ergebnis dieser Gespräche war die Unterzeichnung durch beide Parteien im Juni 2011 der "Gemeinsamen Erklärung des Runden Tisches".

Zu den Teilnehmern des "Runden Tisches" gehören: Vertreter der deutschen und polnischen Regierung, Vertreter der deutschen Minderheit und der Polonia, sowie Experten und Wissenschaftler. Diese Sitzungen finden abwechselnd in Berlin und Warschau statt, und die Termine der nächsten Sitzungen werden von den Vorsitzenden der Gruppen festgelegt.

Gegenstand der diesjährigen Gespräche wird der Umsetzungsstand der Maßnahmen im Zusammenhang zur Gemeinsamen Erklärung des Runden Tisches vom 12. Juni 2011 bez. Förderung der deutschen Minderheit in Polen, sowie für Bürger polnischer Abstammung und Polen in Deutschland, sein. Während dieses Zusammenkommens werden u.a. die aktuellen Schwierigkeiten angesichts des gleichzeitigem Unterricht von Deutsch als Minderheitensprache und Deutsch als Fremdsprache thematisiert. Darüber hinaus wird über die Errichtung des Dokumentationszentrums, über das Gedenken an die polnischen Opfer der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft, sowie über die Möglichkeit der Förderung des Forschungszentrums diskutiert.

An der Sitzung des deutsch-polnischen „Runden Tisches” nehmen folgende Vertreter aus der deutschen Minderheit teil: Rafał Bartek-Vorsitzender des Oppelner Sejmiks und Vorsitzender der SKGD in Oppelner Schlesien, Maria Neumann- Mitglied des VdG-Vorstandes, Michał Schlueter- Vizevorsitzender des VdG-Vorstandes, Marcin Lippa- Mitglied des VdG-Vorstandes, der Sejm-Abgeordnete Ryszard Galla, Lucjan Dzumla- Direktor des Hauses der deutsch-polnischen Zusammenarbeit und Waldemar Gielzok- Vorsitzender der Deutschen Bildungsgesellschaft. Hingegen die polnische Regierung ist durch der Staatssekretäre Szymon Szynkowski vel Sęk (Poln. Außenministerium) und Paweł Szefernaker (Poln. Innenministerium) vertreten. Deutsche Delegation ist unter der Leitung von dem Ko-Vorsitz des Parlamentarischen Staatssekretärs Stephan Mayer (BMI) und des Beauftragten der Bundesregierung für Aussiedlerfragen und Nationale Minderheiten, Prof. Dr. Bernd Fabritius. 

Eine gemeinsame Erklärung aller Gesprächsparteien gab es zum Ende der Sitzung nicht. Eine nächste Runde der Gespräche des deutsch-polnischen Runden Tischen sollen in November dieses Jahres folgen. 

Links zum Herunterladen:

 

 

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BdV-Jahresempfang in Berlin

Am 9. April 2019 fand in Berlin der Jahresempfang des Bundes der Vertriebenen statt. Grußworte an die versammelten Gäste richteten u.a. Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel und der Beauftragte für Aussiedlerfragen und nationale Minderheiten Prof. Dr. Bernd Fabritius.

Auch Vertreter der deutschen Volksgruppe in Polen waren anwesend. Den VdG repräsentierten die Vizevorsitzenden Rafał Bartek und Marcin Lippa, und VdG-Vorstandsmitglieder Maria Neumann und Waldemar Świerczek.

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Staatssekretär S. Mayer und der Beauftragter B. Fabritius in Warschau

Am 7. März 2019 kam es zum politischen Gespräch des Parlamentarischen Staatssekretärs im Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat, Stephan Mayer, MdB, dem Beauftragten der Bundesregierung für Aussiedlerfragen und nationale Minderheiten, Prof. Dr. Bernd Fabritius, mit Staatssekretär im polnischen Außenministerium Szymon Szynkowski vel Sęk und Staatssekretär im polnischen Innenministerium Paweł Szefernaker bez. Vorbereitungen zum deutsch-polnischen Runden Tisch.

Das nächste Treffen wird voraussichtlich im Juni dieses Jahres in Deutschland stattfinden.

Mehrere Informationen finden Sie unter: www.aussiedlerbeauftragter.de

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Der Deutsch–Polnische „Runde Tisch” Anfang 2019?

Am Donnerstag, den 13. Dezember 2018. fand in Berlin das Treffen des Außenministers Jacek Czaputowicz mit seinem deutschen Amtskollegen Heiko Maas statt. Das Treffen umfasste u.a. das Thema der Wiederherstellung des Deutsch–Polnische "Runden Tisches", der historischen Politik, der Kriegsreparationen und den UN-Sicherheitsrat.

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Professor Dr. Bernd Fabritius besucht die deutsche Minderheit in Polen

Ab Samstag den 8. Dezember 2018 bis Mittwoch den 12. Dezember 2018 besuchte Polen der Beauftragter der Bundesregierung für Aussiedlerfragen und nationale Minderheiten, Professor Dr. Bernd Fabritius. Ziel seines Besuchs war es, die deutsche Minderheit in Polen kennenzulernen. Seine Reise beinhaltete besuche der deutscher Minderheitenorganisationen in Liegnitz, Breslau, Oppeln, Kandrzin-Cosel, Ratibor und Lubowitz.

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