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Herausgeber: Centralne Muzeum Jeńców Wojennych w Łambinowicach, Autor:Edmund Nowak, Opole 1994
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Sudetendeutscher Pressedienst Drucken E-Mail
24.10.2008
Feierliche Enthüllung und Segnung

des Denkmals der Heimatvertriebenen in Marchtrenk, OÖ.

 

Am Samstag, dem 25. Oktober 2008, 18:00 Uhr, wird in einer von der Stadtkapelle Marchtrenk musikalisch umrahmten Feierstunde das Denkmal der Heimatvertriebenen in Oberösterreich von Landeshauptmann Dr. Josef Pühringer und Bürgermeister Fritz Kaspar enthüllt und von Bischof em. Maximilian Aichern und Superintendent Dr. Gerold Lehner gesegnet.

Der Standort des Denkmals befindet sich in Marchtrenk, Ecke Neufahrnerstraße-Stifterstraße.

Zu dieser historischen Feierstunde am Abend vor dem Staatsfeiertag wird die Bevölkerung herzlichst eingeladen.

 

Das Denkmal der im „Kulturverein der Heimatvertriebenen in OÖ“ zusammengeschlossenen Landsmannschaften der Donauschwaben, der Sudetendeutschen, der Siebenbürger Sachsen sowie der Buchenland- und der Karpatendeutschen wird zur Erinnerung an die unmenschlichen Strapazen von hunderttausenden bei der Flucht, Vertreibung und Verschleppung sowie in den Vernichtungslagern elend zu Tode gekommenen Menschen errichtet und soll gleichzeitig an den mühseligen Neuanfang in Oberösterreich erinnern und als DANK an die Bevölkerung Oberösterreichs für deren verständnisvolle Unterstützung gelten.

 

Das nach Anregung durch Stadtrat Paul Mahr vom Sudetendeutschen Rainer Ruprecht entworfene und vom Steinmetzmeisterbetrieb „meilenstein“ hergestellte Denkmal besteht aus 3 Säulen mit je 40 x 40 cm Grundfläche und 160, 180 bzw. 200 cm Höhe mit informativen Inschriften, welche für die Vergangenheit, die Gegenwart und für die Zukunft stehen.

Es ist beabsichtigt, Schüler aus Marchtrenk und Umgebung, in fernerer Zukunft aber auch Schüler aus ganz Oberösterreich vor diesem Denkmal in Form eines „lebendigen Unterrichtes“ mit dem Schicksal der Heimatvertriebenen vertraut zu machen.

 
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