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Deutsche Volksgruppe in Schlesien erfüllt wichtige Brückenfunktion zwischen Deutschland und Polen |
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Nach einem Besuch in schlesischen Woiwodschaften in der Republik Polen erklärt der Parlamentarische Staatssekretär beim Bundesminister der Finanzen Hartmut Koschyk MdB: Die deutsche Volksgruppe in der Republik Polen, die überwiegend in den schlesischen Woiwodschaften, vor allem im Oppelner Land, zu Hause ist, hat die Rahmenbedingungen der polnischen Demokratie, des polnischen Minderheitengesetzes und des deutsch-polnischen Nachbarschaftsvertrages in den letzten 20 Jahren intensiv genutzt, um ihre muttersprachliche und kulturelle Identität zu wahren, ihre Organisationsstrukturen aufzubauen und zu verfestigen, an der politischen Willensbildung auf kommunaler-, regionaler- und Landesebene durch politische Mandatsträger aktiv mitzuwirken. So erfüllt die deutsche Volksgruppe heute eine wichtige Brückenfunktion zwischen beiden Ländern. In den deutschen sozial-kulturellen Gesellschaften auf Woiwodschaftsebene, in den Jugend-, Sozial- und Wirtschaftsgruppierungen, aber auch im landesweit tätigen Verband der deutschen sozial-kulturellen Gesellschaften in Polen wird eine hervorragende Arbeit geleistet, die auch von staatlicher und gesellschaftlicher Seite in Polen anerkannt wird. Auch bei der Infrastrukturentwicklung ihrer Heimat hat die deutsche Volksgruppe beispielgebend gewirkt, z.B. durch die Stiftung zur Entwicklung Schlesiens, die neben deutschen Haushaltsmitteln inzwischen eine erhebliche Förderung aus dem polnischen Staatshaushalt und von EU-Seite erhält. |
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Besuch des Parlamentarischen Staatssekretärs im Finanzministerium Hartmut Koschyk in Schlesien |
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In den Tagen vom 1. – 3. September 2010 weilte in Schlesien, auf Einladung des VdG Vorsitzenden Bernard Gaida, der Parlamentarische Staatssekretär im Finanzministerium Hartmut Koschyk. In diesen Tagen besuchte er mehrere Woiwodschaften in der Republik Polen, deren Woiwodschaftsvertreter, Persönlichkeiten der katholischen Kirche und Vertreter der Deutschen Minderheit. Die Reise begann in Breslau wo er sich mit der Vorsitzenden der Deutschen Sozial-Kulturellen Gesellschaft, Frau Renate Zaj±czkowska getroffen hat. Eine weitere Station war Oppeln, wo es zu einem Treffen mit dem Woiwoden Ryszard Wilczyñski, dem Sejmik-Marschall Jozef Sebesta, dem Vizemarschall Józef Koty¶ und den Abgeordneten der deutschen Minderheit im Oppelner Regionalparlament kam. Staatssekretär Koschyk kam mit dem VdG-Präsidenten Bernard Gaida, dem SKGD Vorsitzenden im Bezirk Oppeln Norbert Rasch, dem SKGD Vorsitzenden im Bezirk Schlesien Martin Lippa zu einem intensiven Meinungsaustausch zusammen. Darüberhinaus informierte sich unser Gast über die Arbeit der Stiftung für die Entwicklung Schlesiens und Förderung lokaler Initiativen sowie der Wirtschaftskammer Schlesien in Gesprächen mit deren Vorsitzenden Arnold Czech und Claudius Badura. Auch Gespräche mit den Vertretern der katholischen Kirche standen auf dem Programm, mit dem Diözesanbischof Andrzej Czaja, dessen Vorgänger Erzbischof Prof. Dr. Alfons Nossol wie auch ein Besuch des Priesterseminars und der Theologischen Fakultät in Oppeln. Am dritten Tag der Schlesien-Reise besuchte der Parlamentarische Staatssekretär beim Bundesministerium der Finanzen, Hartmut Koschyk MdB, die Stadt Gleiwitz. Dort traf er den Sejm-Abgeordneten der deutschen Minderheit Ryszard Galla und den Geschäftsführer des Hauses für Deutsch-Polnische Zusammenarbeit Rafa³ Bartek. |
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Arbeitstreffen im Bundesministerium des Innern in Berlin |
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Am 11. August 2010 fand in Berlin ein Arbeitstreffen zwischen den Vertretern der deutschen Minderheit und den Repräsentanten des Bundesministeriums des Innern. Den Verband deutscher sozial-kultureller Gesellschaften vertraten der Vorsitzende Herr Bernard Gaida und Frau Maria Neumann, wie auch der Direktor des Hauses für Deutsch-Polnische Zusammenarbeit Herr Rafa³ Bartek. Seitens des BMI nahmen an den Gesprächen der Staatssekretär Dr. Christoph Bergner, Frau Maria Therese Müller, Herr Steffen Gleich und Herr Aleksander Schuhmacher teil. Man hat über die Realisierung und Stand der Fortschritte der Projekte und deren Finanzierung aus den Mitteln der BMI gesprochen. |
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