Veröffentlicht am 07 April 2017, 12:06

Netzwerktreffen des ifa

IFA 1 stara

Am Donnerstag fand in Breslau ein Netzwerktreffen des Institutes für Auslandsbeziehungen statt. Teilnehmer waren nicht nur Mitarbeiter des Instituts, sondern auch Vertreter deutscher Minderheiten und deutschsprachiger Medien aus Polen und Tschechien.

Die Gäste wurden von der Generalkonsulin Elisabeth Wolbers, VdG-Vorsitzendem und AGDM-Sprecher Bernard Gaida und ifa-Bereichsleiterin für Integration und Medien Karoline Gil begrüβt, die Sprecher haben aber auch einen Gedankenaustausch zum Thema 100 Jahre ifa – Minderheiten im Fokus der Tätigkeit des Instituts für Auslandsbeziehungen initiiert.

Bundespräsident Theodor Heuss sagte Mit Politik kann man keine Kultur machen; vielleicht kann man mit Kultur Politik machen.” Wenn man über die Menge von Programmen und Anzahl der Länder in denen die ifa versucht nach dem Motto von Heuss zu arbeiten, dann muss man feststellen, was für einen groβen Einfluss ifa durch Kultur macht. Das versteht man heute, das verstand man aber auch bereits bei der Gründung des Instituts. Der württembergische König Wilhelm II sagte damals „Ifa ist ein Werk des Friedens inmitten des Kriegs“

– sagte über die Rolle der ifa heute und vor Jahren Bernard Gaida.

Nach dieser offiziellen Eröffnung konnten nahmen die Teilnehmer am Markt des Projektaustauschs teil. Innerhalb von vier Thementischen konnte man sich mit diversen Projektideen der Minderheitenmedien und Organisationen vertraut machen und Ideen austauschen. Zu diesen Themenbereichen gehörten: Sport und bewegungsorientierte Pädagogik (zum Beispiel mit Informationen zur Möglichkeit der Gründung einer „Miro-deutsche Fuβballschule“ und Möglichkeiten der Zusammenarbeit beim Sport-Tanz, Kultur und Sprache), Jugendaustausch (mit Fördermöglichkeiten und Projektideen), Geschichte aus Ausgangspunkt für Kulturvermittlung und Bildungsarbeit (mit Beispielen für auβerschulische Bidungsarbeit und Vermittlung regionalen Wissens durch Kulturprojekte) sowie Deutschsprachige Auslandsmedien (mit Vertretern des Mind_Netz, LandesEcho und Pro Futura).

Nach freiem Ideenaustausch wurde das Treffen durch eine Plenumsdiskussion zusammengefasst. Das war jedoch noch nicht der letzte Punkt des Tagesplans – am Abend wurden die ifa-Mitarbeiter, Minderheiten- und Medienvertreter zum Empfang ins Deutsche Generalkonsulat eingeladen. Dies war eine gute Gelegenheit fürs persönliche Kennerlerner und ausarbeiten gemeinsamer Projektkonzepte.

Autor: Łukasz Malkusz